Noch im September letzten Jahres sprach das Ministerium in der Antwort auf einen AfD-Antrag abwiegelnd von einem „vermeintlichen“ Investitionsstau bei den Feuerwehren im Land. Probleme lassen sich jedoch nicht fortwährend ignorieren: Nur wenige Wochen später musste Innenminister Strobl zugeben, dass das aufgeworfene Problem doch der Realität entspricht.Trotzdem lehnte die grün-schwarze Koalition einen Antrag der AfD-Fraktion zur Erhöhung der Mittel für die Feuerwehren nur eine Woche zuvor, im Rahmen der Haushaltsverhandlungen, ab.

„Wertschätzung und Anerkennung haben unsere Feuerwehrleute ohne Zweifel verdient. Das muss aber auch darin Ausdruck finden, dass den ehrenamtlichen Helfern alle notwendigen Mittel von den Fahrzeugen bis zur Ausbildung zur Verfügung gestellt bekommen. Im Einsatz kommt es nicht auf nett gemeinte Worte von Politikern an, sondern darauf, dass sich die Einsatzkräfte auf ihr Material verlassen können.“,

betont der feuerwehrpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Dr. Heiner Merz. Auch FDP und SPD hatten den Antrag der AfD abgelehnt,das Thema aber inzwischen auch aufgegriffen.

„Es ist erfreulich, dass auch die Scheinopposition inzwischen alarmiert wurde. Wir hätten das Problem aber bereits längst angehen können und schon in diesem Jahr mehr Gelder einplanen und vergeben können, wenn sich die Altparteien nicht so stur gestellt hätten. Dort steht Parteipolitik leider immer noch vor dem Engagement für die Bürger.“

so Merz. Der Einsatz der Feuerwehrleute für die Sicherheit der Menschen in unserem Land sei unbezahlbar und gerade deswegen so wichtig zu unterstützen. Die Altparteien müssten aufhören, das Thema fortwährend vor sich her zu schieben und endlich handeln.